Eine Initiative von Forum Zukunft und AKEP im Börsenvereins des Deutschen Buchhandels
Was ist protoTYPE?
Nach dem Motto: „Schluss mit reden, Zeit zu handeln!“ bringt protoTYPE Vor-, Quer- und Mitdenker der Branche zusammen. protoTYPE bringt Dinge ins Rollen und führt zusammen, was zusammen gehört: kluge Köpfe und das Potential, die Zukunft neu zu gestalten. An nur einem Wochenende zur Leipziger Buchmesse, werden von einem kreativen Team erste Projektideen und Konzepte erarbeitet. Die besten „protoTYPEn“ werden am Ende dieses Wochenendes ausgewählt und in Teams über sechs Monate zu zukunftsfähigen Lösungsansätzen weiterentwickelt. Der erste Projektzyklus von protoTYPE fand 2012 auf der Frankfurter Buchmesse seinen Abschluß, wo die erarbeiteten protoTYPEn der Branche vorgestellt und diskutiert wurden.
Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels begleitet diese Projekte ein halbes Jahr lang. Er fördert die Teams und Ideen von der Konzeption bis hin zur finalen Umsetzung. Dabei stellt er die Infrastruktur für den kontinuierlichen Austausch der Teams, das Projektmanagement und die Moderation für die Innovationsprozesse zur Verfügung. Das Projekt wird von hochrangigen und erfahrenen Beratern begleitet.
Die Hauptmotivation der Teilnehmer besteht darin, gemeinsam mit anderen kreativen Köpfen, „echte“ Projekte zu entwickeln, Ideen Wirklichkeit werden zu lassen, die später innerhalb der Branche als Produkt- oder Lösungsentwürfe zur Anwendung kommen und so real die Zukunft beeinflussen können.
Das Projekt protoTYPE geht zurück auf Konzepte wie die der Seedcamps. Diese haben die Zielsetzung, Startup-Firmen in Europa zu generieren bzw. Entrepeneure mit den Technologiespitzen von Unternehmen zu vernetzen sowie Projekte in der Projekt—Frühphase zu finanzieren, innovative und technologieorientierte Startups zu unterstützen und Gründer mit „potenten“ Investoren zusammenzubringen. Darüber hinaus geht es beim Projekt protoTYPE auch um die Versammlung kreativer und kluger Köpfe, die gemeinsam an Ideen und prototypen arbeiten – statt eine bereits im Vorfeld des Projekts bestehende Geschäftsidee auszuarbeiten.
Die im Rahmen des Projektes erarbeiteten Lösungsansätze gehören der Branche. Jedem steht es nach Abschluss des Projektes frei, die dort entwickelten Innovationen aufzugreifen und zu Geschäftsmodellen werden zu lassen.
Beispiele für mögliche Projekte:
- Umgang mit Metadaten
- Controlling von digitalen Produkten
- Sortimentsgestaltung 2.0
Ähnliche Projekte:
- Ideo
- Palomar5 (s. auch die Videos: 1, 2)
- Open DesignCity
protoTYPE kooperiert mit dem mediacampus frankfurt und der Leipziger Buchmesse.
Warum braucht die Branche protoTYPE?
Innovationen lassen sich nicht verordnen, in Abteilungen oder Jahrespläne pressen. Innovationen können nur durch kreative Prozesse und Freiräume entstehen und gefördert werden. protoTYPE soll diese Freiräume schaffen und Ideen fördern, die wegweisende Lösungen für die ganze Branche in sich tragen.
Die Buchbranche befindet sich nach wie vor durch die Digitalisierung in einem starken Wandel, protoTYPE trägt diesem Wandel Rechnung.
Warum organisiert der Börsenverein ein Projekt wie protoTYPE?
- Über Innovation und die Zukunft der Branche soll nicht nur geredet werden, der Börsenverein möchte sie gezielt fördern und hierfür die Plattform bieten.
- In diesem Zusammenhang versammelt er kluge Köpfe aus verschiedenen Bereichen und Branchen, die ihr Können und ihre Konzeptionsfähigkeiten einbringen, um Denkanstöße zu geben und Voraussetzungen für neue Geschäftsmodelle und -entwicklungen zu schaffen.
- Starke Motivation für Branchenteilnehmer durch die Chance, Zukunft aktiv zu gestalten
- Förderung von Nachhaltigkeit
- Forderung der Teilnehmer der ersten Zukunftskonferenz an den Börsenverein: Innovationen fördern
Warum startete protoTYPE 2012?
Weil sich das Thema „Innovation“ im Jahr 2012 als roter Faden durch zahlreiche Veranstaltungen des Börsenvereins zog: Börsenblatt-Spezial im ersten Quartal 2012, BuchCamp 2012 zum Thema „Zukunft gestalten“, Thema Buchtage und Nachwuchsprogramm 2012.


